27 Januar 2008

Auch diesen Sonntag haben wir das schöne Winterwetter genutzt und haben einen Ausflug in die Region unternommen. In Chartres (ca. 80km südlich von Paris) stehe eine der ältesten und größten gothischen Kathedralen und auch die Altstadt sei einen Besuch wert, ... versprach unser Frankreichführer.

In der Tat beeindruckt die Stadt mit ihrem Charme und kulturellen Schätzen, besonders die weltberühmten bunten Kirchenfenster.






Und neben den kulturellen Bildungsausflügen haben wir viel Spaß und lassen es uns gut gehen ...




20 Januar 2008

Der Januar war bisher recht ruhig, und das ist gut so. Es liegen ja auch noch einige turbulente Wochen vor uns, im Februar wollen wir Skifahren gehen und im März gehts 2 Wochen nach Tokio zu Mikel und Evi und Pünktchen.

Tja, und wie sind so die Januare in Paris! Kein Frost, kein Schnee, ... aber saumäßig WINDIG!




Und wenn einem die Decke trotz Drachensteigen auf den Kopf fällt, dann gibt es hier ja auch noch genügend Gegenden, die wir bisher noch nicht besucht haben. Und so sind wir kurzentschlossen am Sonntag, nach einem gemütlichen Frühstück nach Rouen in der Normandie aufgebrochenm; das ist eine gute Autobahnstunde von uns weg. Ein echt süsses Städchen mit schönen alten Fachwerkhäusern. Die alte gotische Kathedrale "Notre Dame" ist eine der erstgebauten Kirchen dieses Stils und auf dem Vieux Marché wurde Jeanne d'Arc auf dem Scheiterhaufen anno 1431 verbrannt!





Und nach so einem langen Stadtbummel hat die Mannschaft natürlich auch grossen Hunger!



Und sonst? Julia hat sich zum Sport angemeldet und geht jeden Donnerstag in die Mädelsgymnasik, Toni hat sein Fasten abgeschlossen (minus 5kg) und Luisa und Maja gehen immer begeisterter in die Maternelle und die Creche.

12 Januar 2008

Das neue Jahr ist ganz gut gestartet. Toni ist wieder wie gewohnt am Arbeiten und Reisen, Julia hatte schon wieder ihren wöchentlichen Sprachkurs, und Luisa und Maja gehen wieder in Maternelle und Crèche.

Maja entwickelt sich wie Luisa auch so langsam zur Leseratte und verschlingt einen Klassiker nach dem anderen.


Das Liederbuch, welches uns Nina geschenkt hat, ist ein voller Erfolg. Es hat den Weihnachtsliederklassiker zur rechten Zeit abgelöst, und nun singen wir jeden Abend vor dem Schlafengehen "Biene Maja", "Bruder Jakob", "Schön ist ein Zylinderhut" und "auf der Mauer auf der Lauer" und viele andere mehr.


Heute Vormittag hatten unsere Mädels den Wunsch, sich mal wieder auf dem Spielplatz am Eiffelturm auszutoben. Julia und ich hatten gleichfalls große Lust sich mal wieder sportlich zu betätigen, also haben wir beide Vorhaben zusammengelegt und sind bei strahlendem Himmel und angenehmen 10°C zum Eiffelturm gefahren. Nqch ausgiebigem Austoben auf dem bekannten Spielplatz haben wir dann auch drei Runden durch den Park am Eiffelturm gedreht. Irgendwie schon saucool ....!!!

06 Januar 2008

Das Neue Jahr ist da und es hat ganz entspannt und ohne Katastrophen begonnen. Wir hoffen, daß alle so wie wir gut reingerutscht sind und daß für alle das Neue Jahr viel Freude bringen mag.

Am 1. Januar ist Nina, Majas Patentante für 3 Tage auf Kurzebsuch vorbeigekommen und wir alle fandens richtig Klasse, dass die Bollendorfer Sippe mal wieder eine Delegation bei uns vorbeigeschickt hat. Besonders Luisa und Maja hatten grosse Spaß mit der zusätzlichen Entertainerin.


Liebe Nina, war toll daß Du bei uns warst.


Komm bald wieder und bestell schöne Grüße an den Rest der Bolendorfer Familiensippe ;-)

Am 5. Januar hatten wir dann Jahrestag, vor genau einem Jahr sind hier gelandet. Wir sind schon sehr gespannt, was uns unser 2. Jahr in Paris noch an Überraschungen und schönen Dingen für uns bereithalten wird.

31 Dezember 2007

Jahresrückblick 2007

Ein aufregendes Jahr liegt nun hinter uns. Grund genug einmal eine Bilanz zu ziehen:

Anfang des Jahres, da kamen die Jungs von DMS bei uns vorbei und haben unser Haus in Vaterstetten ausgeräumt, und 3 Tage später standen schon die Möbel an ihren Plätzen in unserer neuen Residenz in Carrières sur Seine, der Kamin brannte und wir hatten bereits das Gefühl, dass wir den Löwenanteil des Umzuges hinter uns hatten. Wolfgang hat die Familie auf der Fahrt nach Paris begleitet und wir hatten die ersten Freunde (die Mehlers) bei uns auf'nen Kaffee zu Besuch . Im Februar halfen Priska und die Heimanns, im März Evi & Mikel und die Grosseltern aus Namedy, Julia dabei ihr Heimweh besser zu ertragen - und zu überwinden - und die neue Region kennenzulernen. Mit Julias Autounfall in der Rue Pigalle in Paris und Majas Sturz von unserer Treppe begannen die ersten einer Reihe von Katasptrophen.

Für Luisa hatten wir durch heftiges Nachfragen auch schnell einen Platz in der Halte Garderie gefunden, und Luisa durfte 2 Nachmittage mit Ihresgleichen spielen. Duch die Mehlers sind wir auf's Gymboree "gekommen", eine Kinderturngruppe! Nicht nur, dass wir für Luisa eine kindgerechte Beschäftigung gefunden hatten, nein, dort lernten wir auch Katrin mit ihrem Leonard kennen, die uns dann später noch durch die ein oder anderen Wogen des Lebens begleiten sollten. Denn im April musste Julia zu allem Heimweh-Übel auch noch ins Krankenhaus und sich den Blinddarm entfernen lassen. Danke nochmals an Katrin und Flo, die gleich eingesprungen sind und Maja und Luisa für eine Nacht bei sich geparkt haben. Leider war unser geplanter Skiurlaub damit geplatzt und für Toni standen ein 100% Ehemann, 100% Papa und 100% EADS Mitarbeiter Programm an. Tagsüber die Kinder hüten und Julia versorgen, abends, nachdem die Kinder im Bett lagen, dann noch bis in die Früh Emails abarbeiten. Danach sind wir dann über Ostern erstmal alle nach Freiburg gefahren, ... um mal wieder im Kreise der Familie aufzutanken. Maja packte die Gelegenheit gleich beim Schopf - soviel Ruhe kann doch nicht normal sein - und stürtzte sich aus ihrem MaxiCosi im Auto auf das Pflaster, zum Glück ohne grössere Blessuren, aber hatte damit einen Nacht in der Freiburger Kinderklinik gebucht (zur Aufsicht). Maja feierte aber dann gutgelaunt im April ihren 1. Geburtstag! Julia hat mit ihrem Sprachkurs begonnen, Einzelunterricht - ein echter Luxus.

Der Mai war dann zum Glück ruhiger - nur Luisa hatte sich im Bad eingeschlossen und musste von der Feuerwehr befreit werden - und wir haben einige Ausfluege mit Katrin und Flo unternommen. Auf dem Xing Xpat Stammtisch haben wir Ulrike kennengelernt, die uns gleich mit vollem Schwung in ihr Pariser Netzwerk hineingezogen hat. Auf der Fète Franco Allemand im Europäischen Haus haben wir mit den Beckers das erste Weissbier getrunken.

Im Juni begann dann unser Wahnsinnssommerferienbesucherprogramm: Toutsis, Moosis, wir 3 Wochen Urlaub in Frankreich und Spanien und Luisas 3. Geburtstag, Holgi, Wolfgang & Rosi, Hochzeit Marion & Sören in Österreich, Romahns und erstes Salut mit den Schäfers, Steffi & Alex, Herr Stölzle, die Langers, die Härtls, die Hauers, ... hab ich wen vergessen? Und wir haben endlich unsere beiden Autos umgemeldet.

September war dann die Rentrée = Schulanfang und für Luisa hiess das "Ecole Maternelle". Nach anfänglicher Euphorie, mussten wir dann auch feststellen, dass für ein deutsches 3-jähriges Kind der Sprung in eine rein französische 30-köpfige Kindergartengruppe nicht ganz so légère ist, wie wir uns das erhofft hatten. Zum Glück sind diese Sorgen heute bereits von gestern. Durch die Maternelle haben wir dann auch Denise kennengelert, eine Irin die bereits seit vielen Jahren in Frankreich lebt und nur 300m von uns entfernt wohnt. Evi kam im September nochmal schnell auf einen Sprung vorbei, um vor Ihrem Abflug nach Tokio nochmal schnell Adieu zu sagen. Wiesen in München, viele Freunde und leider viel zu wenig Zeit um mit allen ausführlich zu Quatschen. Und dann wars auch schon Oktober und Toni wurde mitsamt der Kinder des Hauses verwiesen, weil ... die Münchner MUKI Truppe Paris unsicher machen wollte, und das auch ausgiebig getan hat. Priska kam aus Spanien noch für ein paar Tage bei uns vorbei, was wir sehr genossen haben. Ulrike hat uns Ihre Freunde - die Jakuras - aus der rue des Fermettes vorgestellt, die nur 200m von uns entfernt wohnen, gleich neben einem von Tonis Kollegen - Hervé.

Danach haben wir dann beschlossen, bevor der Weihnachtstress beginnt, dass wir unserern Kindern und auch uns eine Pause gönnen sollten und haben bewusst ein paar ruhige Wochen und Wochenenden eingeplant. Maja come d'habitude, im Aquarium vorm Trocadero von der Brüstung gefallen, kurz in die Pariser Kinderklinik zum Durchchecken, puh, nix passiert, "Aurevoir!", weiter gehts! Kleine Katastrophen gehören mit kleinen Kindern wohl dazu, das haben wir gelernt, egal, die Ruhe vor Weihnachten hat uns allen gutgetan.

Der Dezember war dann nochmal volles Programm: Samstagsshoppen in Paris (ohne Kinder), Holgi zu Besuch, Staufener Weihnachtsmarkt, Wolfgang zu Besuch und das erste deutsch-französische Wichteln mit 20 Erwachsenen und 14 Kindern, und die ganze Orga rund um das bevorstehende erste Weihnachtsfest in Frankreich.

Und neben all dem hat Toni auch noch viel gearbeitet und für sein Projekt SESAR Europas Metropolen bereist.


Nach 37 Dienstreisen, 62h im Flugzeug, 38h im Zug, unzähligen Stunden im Taxi, am Flughafen, im Stau, in Meetings, ... es reicht für diese Jahr!

Auf alle Fälle freuen wir uns auf ein spannendes Neues Jahr 2008 in Paris, hoffentlich mit weniger Katastrophen und vielen weiteren tollen Stunden mit unseren lieben neuen und alten Freunden.

Wir wünschen Euch allen ein glückliches, gesundes und aufregendes
Neues Jahr 2008!